Sonntag, 2. August 2020, 17 Uhr

Kantaten-Gottesdienste an der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Bachsiegel

Kantaten-Gottesdienst »Bach um Fünf« Werk: BWV 178 „Wo Gott, der Herr, nicht bei uns hält“ | Musik: Solistisches Gesangsensemble, Ltg.: Steffen Kruse | Orgel: Dr. Martin Kohlmann | Predigt: Pastorin Amélie zu Dohna GOTTESDIENST feiern wir jetzt – gemeinsam auf Abstand – Unter den Bedingungen, die das Land Niedersachsen am 6. Mai 2020 beschlossen hat! – […]

Sonntag, 5. Juli 2020, 17 Uhr

Kantaten-Gottesdienste an der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Bachsiegel

Kantaten-Gottesdienst »Bach um Fünf« Werk: BWV 45 ‚Es ist dir gesagt, Mensch‘ | Musik: Solistisches Gesangsensemble und Kammerorchester St. Johannis, Ltg.: KMD Lothar Mohn | Orgel: Landeskirchenmusikdirektor Hans-Joachim Rolf | Predigt: Pastor Reinhard Mawick  GOTTESDIENST feiern wir jetzt – gemeinsam auf Abstand – Unter den Bedingungen, die das Land Niedersachsen am 6. Mai 2020 beschlossen hat! […]

Sonntag, 7. Juni 2020, 17 Uhr

Kantaten-Gottesdienste an der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Bachsiegel

Kantaten-Gottesdienst »Bach um Fünf«  Werk: BWV 176 „Es ist ein trotzig und verzagt Ding“ | Orgel: Stiftskantorin Claudia Wortmann | Solistisches Gesangsensemble | Predigt: Oberlandeskirchenrätin Dr. Nicola Wendebourg, Liturgie: Pastorin Martina Trauschke ___________ GOTTESDIENST feiern wir jetzt – gemeinsam auf Abstand Unter den Bedingungen, die das Land Niedersachsen am 6. Mai 2020 beschlossen hat! Wir […]

Sonntag, 10. Mai 2020 | Predigt

(c) Foto: Jens Schulze BACH UM FÜNF Kantaten-Gottesdienst „Wir müssen durch viel Trübsal“ BWV 146   Die Bach-Kantate „Wir müssen durch viel Trübsal“ wird in Teilen von Solisten aufgeführt werden. | Orgel: KMD Lothar Mohn | Predigt: Lsn i. R. Oda-Gebbine Holze-Stäblein, Liturgie: Pn Martina Trauschke ___________ GOTTESDIENST feiern wir jetzt – gemeinsam auf Abstand […]

5. August 2018 | Predigt

Bachsiegel

Ich wollte es wissen. Ich wollte wissen, ob eigentlich der Israelsonntag bei den Pastorinnen und Pastoren und in den Gemeinden des Sprengels Ostfriesland eine Rolle spielt. Und so habe ich in meiner Dienstzeit als ostfriesische Landessuperintendentin beim General-konvent, zu dem die Pastorenschaft einmal im Jahr zusammen kommt, eine kleine schriftliche Umfrage gestartet. Von den ca. 130 Pastoren haben etwa 70 den vorbereiteten kurzen Fragebogen ausgefüllt. Das Ergebnis war nicht ganz schlecht, aber auch nicht wirklich gut: etwa 30 % der Befragten gaben an, dass sie den Israelsonntag in Predigt und Liturgie thematisieren, es sei denn, er fällt in die Urlaubszeit, was er allerdings meistens tut. Das heißt also: der Israelsonntag fällt in vielen Gemeinden mehr oder weniger ‚unter den Tisch’.

7. Mai 2017 | Predigt

Kantaten-Gottesdienste an der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Bachsiegel

…mit Worten aus dem 66. Psalm heiße ich Sie herzlich willkommen zum Gottesdienst am Sonntag Jubilate und zu „Bach um Fünf“. Das lateinische Eingangswort des Psalms– Jubilate – hat unserem Sonntag seinen Namen gegeben hat und dieses „Jubilate!“( zu Deutsch: Jubelt!) erinnert uns daran, dass wir uns mitten in der österlichen Freudenzeit befinden, am 4. Sonntag der Osterzeit. In diesem Gottesdienst wird ein besonderes musikalisches Werk aufgeführt: Die Messe in F-Dur von Johann Sebastian Bach – eine der vier kleinen Messen Bachs.

1. März 2015 | Predigt

„Weißt Du, mein Junge, lebensmüde dürfen nur wir Alten sein“, so sagte mein Großvater zu mir, natürlich auf Plattdeutsch. „Lebensmüde dürfen nur wir Alten sein, wenn wir unser Leben gelebt haben“. Er hatte allen Grund, lebensmüde zu sein, mein Großvater. Lebensmüde sein, das heißt ja nicht „riskant zu leben“, sondern „müde vom Leben“. Auf fast acht Jahrzehnte schaute er zurück. Als Kind den 1. Weltkrieg erlebt, als Bauer mit einer kleinen Landstelle sein Leben lang körperlich hart gearbeitet. In der Zeit des Nationalsozialismus hatte er auf der Diele auch dann noch Bibelstunden gehalten, als regelmäßig ein Gestapo-Mann zum Mitschreiben kam und er nur knapp der Verhaftung entging. Im Alter machen ihm und seine Familie die epileptischen Anfälle Angst, die von Zeit zu Zeit unvermittelt auftraten. Die Beine wollten nicht mehr richtig. Und er wurde zunehmend vergesslicher. Die Bezeichnung „Demenz“ kannte man damals noch nicht.