Samstag, 5. November 2022, 19:30 Uhr | Konzert Mozartprojekt 22

Requiem und Sinfonie in G-moll KV550

 Konzert am Sonntag 5. November 2022  – 19:30 Uhr

Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis Hannover

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart

 Requiem (Süßmayr-Fassung) und die

Sinfonie in G-moll KV 550 2. Fassung von 1791

Solisten, Choristen u. Orchester:

Absolventen u. Studierende

von der Hochschule für Musik

Theater und Medien Hannover

und ein Projektchor

Dirigent:

Christian Gläsker

online-Vorverkauf bei

www.reservix.de

www.freundeskreis-musik-michaelis.de

und den bekannten Vorverkaufsstellen

u.a.

Vorverkaufskasse im Künstlerhaus

Kartenshop Theater am Aegi

NDR Ticketshop Hannover

Buchhandlung an der Marktkirche

Pavillon

an der Abendkasse 10 bis 30 €

Veranstalter

Freundeskreis Musik in Michaelis e.V.

Dieses Konzert wird finanziell gefördert von:

Karin André Stiftung                                                                                                      

Kulturbüro der LHst Hannover                                                                                     

Region Hannover                                                                                                            

Dr. Ingrid Falkenreckstiftung                                                                                       

Calenberg Grubenhagensche Landschaft                                                               

Stiftung Niedersächsische Volksbanken                                                                 

Filiale Hannoversche Volksbank

weitere Informationen bei:

Cäcilia Rümenap

Email: csr-konzerte@online.de

Mobil: 0172 8886824

Zur Aufführung

Das Mozartrequiem ist von seiner Botschaft und Stimmung her sinnvoll platziert

innerhalb des Zeitraumes zum Ewigkeitssonntag.  Allein das Requiem  zählt zu

den erhabensten Werken der Weltliteratur. Entstehung vor dubiosem Hintergrund

und  der Einzigartigkeit  in Besetzung und Kompositionsweise lässt das Werk

in einem besonderen Glanz erscheinen. In Kombination mit der Sinfonie in

Gmoll bieten wir einen konzertfüllenden Rahmen von 90 Minuten Dauer.

Die Sinfonie in G-moll erklingt in ihrer ausgereiften 2.ten Fassung aus dem Jahre

1791 im Klangzauber tänzerischer Eleganz und Leichtigkeit, ungeachtet ihrer

ernsten Grundstimmung.

Die hochqualifizierten Mitwirkenden –  Absolventen der Hochschule für Musik,

Theater und Medien Hannover  und Gäste –  garantieren in meisterhafter Darbietung ihre maximal künstlerische Entfaltung beider Werke, bei stilistischer Ausformung und Gestaltungskraft im harmonisch-melodischen Gefüge  differenziert dynamischer Schattierung und Artikulation mozartscher Kontrapunktik.

Konzertmeister: Dainis Medjaniks – Akademist der Elbphilharmonie –

Solisten Choristen und Projektchor:  Absolventen und Studierende der Gesangsoloklassen und den Studiengängen der Schul- und Kirchenmusik,

sowie versierte Sängerinnen und Sänger aus der hannoverschen Chorszene.

Wir zeigen,  wie Mozart den Kräftestrom des Reqiemtextes in dramatische, ja herzzerreißende Thematik und Satzgefüge formt, sein Ringen und Bangen um

den Weg zum Seelenheil, zur Erlangung der ewigen Ruhe im göttlichen Licht

mit musikalischen Mitteln einzigartig und bewunderswert darstellt.

Zu den Mitwirkenden

Seit Jahren  existiert eine rege musikalische Zusammenarbeit  mit Absolventen und Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, zu deren Aktionskreis Wettbewerbserfolge und Konzerttätigkeiten im  In- und Ausland zählen,

und meiner Person als Dirigent und Chorleiter. Zahlreiche Aufführungen begleiten unsere  erfolgreiche Schaffenszeit. Vielfach wirken und wirkten auch Solisten und Instrumentalisten von der Veranstaltungsreihe „Oper auf dem Lande“ mit.

Mittlerweile sind wir über weitreichende Kontakte miteinander vernetzt. 

Für dieses Mozartprojekt engagierten wir wiederum Gesangsolisten und Instrumentalisten aus dem Umfeld der Absolventen und Studierenden und

den Ensemblemitgliedern der Veranstaltungsreihe „Oper auf dem Lande“.

Bislang waren bei unseren Aufführungen Yulia Kopylova, Gleb Lagutin

und in jüngster Zeit der hochbegabte Violinist Dainis Medjaniks – Akademist

der Elbphilharmonie – mit Kapellmeisteraufgaben betraut, der auch bei diesem

Konzert diese Rolle innehat.

Solisten, Choristen und Instrumentalisten

Die qualifizierten Mitwirkenden –  Absolventen und Studierende der Hochschule

für Musik, Theater und Medien Hannover und Gäste – garantieren in meisterhafter Darbietung und maximal künstlerischer Entfaltung die Präsentation beider Werke.

Mittels nyanciert dynamischer Schattierung gestalten sie auf hohem Niveau das harmonisch-melodische Satzgefüge mozartscher Kontrapunktik in ihrer stilistischen Ausformung.

Zum Projektchor

Der Mozartprojektchor setzt sich zusammen aus versierten, chorerfahrenen Sängerinnen und Sängern, die der hannoverschen Chorszene entstammen. 

Hinzu gesellen sich 12 professionelle Solisten und und Choristen, verteilt auf

alle Stimmgruppen. Zwei Männerstimmen vom Knabenchor Hannover verstärken 

im Tenor und Bass ebenso noch weitere  Mitwirkende aus Hochschulkreisen.

Dainis Medjaniks –  Konzertmeister

Dainis Medjaniks wurde am 17. Juli 1993 in Lettland geboren. Von 2011 bis 2017 studierte er bei Prof. Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH). Seit 2018 studiert Dainis bei der Professorin Silvia Marcovici an der Kunstuniversität Graz und Kammermusik beim Prof. Dirk

Mommertz an der HMT München. Im Jahr 2021 hat Dainis die Akademiestelle

beim Elbphilharmonieorchester Hamburg gewonnen.

In 2016/2017 wurde er eingeladen, als Konzertmeister und Solist mit dem Orchester “Philharmonisches Filmorchester Berlin, Babelsberg” aufzutreten. Das Orchester hat

eine Tournee mit 10 Konzerten durch Volksrepublik China gemacht.

Im Jahr 2016 hat Dainis ein Stipendium von der Stiftungng “Gundlach Musikpreis”

bekommen. In demselben Jahr ist Dainis ein Finalist  und Preisträger beim 54. Internationalen Violinwettbewerb „Premio Paganini“ in Genua, (Italien) geworden.

Er ist ein Stipendiat beim “Live Music Now  Yehudi Menuhin Hannover”. Dainis erhielt

ein Diplom für die Teilnahme an der “Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover 2015”. 2014 trat er als Solist mit dem Kammerorchester des Niedersächsischen Staatsorchester Hannover.

Im November 2013 wurde er „The most prominent student of violin“ im Spaincellence-Meisterkurs 2013 in Avila, Spanien ausgezeichnet. Dainis bekommt jedes Semester

ein Stipendiengeld vom Förderkreis der HMTMH. Dainis nahm an Meisterkursen teil

bei Petru Munteanu, Vladimir Klochko, Krzysztof Wegrzyn, Felix Andrievsky, Marina Kesselman, Mauricio Fuchs, Vivien Weilerstein, Silvia Marcovici, Pierre Amoyal.

Er gab Konzerte in Deutschland, Europa- und weltweit.

Christian Gläsker – Dirigent

Der Dirigent, Chorleiter, Organist und Pianist  Christian Gläsker konzertiert in freiberuflicher Tätigkeit und ist amtierender Organist an der Michaeliskirche

in Hannover.  Er weist mit Vielseitigkeit ein schillerndes Spektrum seiner

künstlerischen Schaffenskraft auf.  Im Zuge der Kulturförderung zur Expo

2000 gab er sein Debüt als Dirigent mit der Aufführung des vierten und fünften Brandenburgischen Konzertes, sowie der Orchestersuite Nr.2  von Johann

Sebastian Bach. 

Dank zunehmender finanzieller Förderung entwickelte sich eine rege

musikalisch-künstlerische Zusammenarbeit mit Studierenden und Absolventen

von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. In Kooperation mit Gesangsolisten und Ensemblemitgliedern der  Veranstaltungsreihe „Oper auf dem Lande“, zu deren Aktionskreis neben Wettbewerbserfolgen das Konzertieren auf internationaler Ebene gehören,  gestaltete er zahlreiche Konzertprojekte,

vorrangig Werke für Soli, Chor und Orchester.

Hervorzuheben ist die Aufführung aller sechs Kantaten des Weihnachtsoratoriums

von Johan Sebanstian Bach innerhalb einer einzigen Konzertveranstaltung

 – nach einem eigens erstellten Arrangement; des weiteren die ‚Historia der

Auferstehung Jesu Christi‘, von Heinrich Schütz  in authentischem Klangbild

des Barockzeitalters; zudem die ‚Petite Messe Solennelle‘ von G. Rossini in

der Besetzung Chor,  Klavier und Harmonium.

Im November 2021 kam  trotz beschwerlicher Bedingungen infolge der Pandemie-  einschränkungen  die weniger bekannte Chorfantasie und das Tripelkonzert von

Ludwig van Beethoven in der Neustädter Hof und Stadtkirche St. Johannis in

Hannover erfolgreich zur Aufführung.

Am Klavier und an der Orgel konzertiert Christian Gläsker unter Mitwirkung

von Gesangsolisten und Instrumentalisten in den unterschiedlichen Ensembleformationen und Genres.  Näheres unter www.dearragon.de

Seine musikalische Ausbildung erhielt er in den Studiengängen für Schul-

und Kirchenmusik und der Studienrichtung für Jazz- Rock-, Popularmusik

an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

2014 gründete er den Förderverein „Freundeskreis Musik in Michaelis e.V.“

und startete sogleich mit der erfolgreichen Konzertveranstaltungsreihe

ORGEL PLUS. Gastmusikerinnen und – musiker aus dem In- und Ausland

gaben bereits ihr Stelldichein.  www.freundeskreis-musik-michaelis.de

Christian Gläsker lebt und arbeitet in Hannover,

verheiratet mit Klaudia Wallis-Gläsker, drei Töchter.

Geleitworte zu den Werken

Mozarts Inspirationsquelle zur Sinfonie in Gmoll war das vorausgegangene Klavierquartett in der Tonart G-moll, KV 478. Der Komponist  übernahm das Kernmotiv und entfaltete hieraus diese großartige Sinfonie, welche neben der Es-Dur Sinfonie

und der sogenannten ‚Jupiter‘- Sinfonie in C-Dur zu seinen wertvollsten sinfonischen Schöpfungen gehört. Für unsere Aufführung liegt die G-moll Sinfonie aus dem Jahre 1791, dem Todesjahr Mozarts vor. Sie erklingt in ihrer ausgereiften 2.ten Fassung,

m Klangzauber tänzerischer Eleganz und Leichtigkeit, ungeachtet ihrer ernsten Grundstimmung.

Skizziert seien hier:  Der erste Satz ‚Molto Allegro‘, dessen  Gestaltungselement aus einem Halbtonschritt besteht, führt dieses variativ durch alle Stimmen, tritt in Dialogform auf, wird angereichert mit Akkordschlägen und rasanten Unisono-Läufen. Der zweite Satz ‚Andante‘ verarbeitet ein verschlüsseltes Viertonmotiv, das in der Jupitersinfonie

in Erscheinung tritt. 32stel Motivketten pulsieren über den gesamten Satzverlauf. 

Der dritte Satz ‚Menuett‘ spielt mit dem Spannungsgefüge der rhythmischen Verschiebung zwischen Holzbäsern und Streichern, gesteigert durch  scharfe Dissonanzbildung der beiden Instrumentengruppen. Mit dem dazwischenliegenden

 ‚Trio‘ erfährt die Sinfonie eine Beruhigungsphase, in der die berückend schönen, aufleuchtenden Klangfarben besonders zur Geltung kommen. Das Finale ‚allegro

assai‘  besticht durch aufsteigende Akkordzerlegungen, der sogenannen „Mannheimer Rakete“, welche den gesamten Satz als stilbildende Motivik beherrschen. Mozart führt die Themen in atemberaubender  Verflechtung durch entfernte Tonarten, erstreckt

sie über den gesamten Quintenzirkel, harmonisch gesteigert mit Zwischendominanten, ergänzt durch riesige Akkordballungen. Dabei lässt er pessimistisch anmutende Harmonieflächen entstehen, die zum Ende der Durchführung hin in scharf akzentuierte Tutti-Akkorde,  geradezu in einem Schauer erregenden Aufschrei kulminieren und kadenzieren zur schlussführenden Reprise.

Mit dieser Art einer Signalwirkung leiten wir direkt zum Requiem über. Gleich zu Beginn erfolgt nach sechs einleitenden Takten eine vergleichbare Fortissimo-Akkordfolge im Orchester-Tutti, in ernster dunkler Klangfarbe durch Bassethörner gehalten, verstärkt

mit tiefen Blechbläserklängen. Sie münden unmittelbar in die  monumentale Chorfuge:

„Requiem aeternam dona eis, Domine, et lux perpetua luceat eis, Te decet hymnus!“ (Ewige Ruhe gib ihnen, Herr, und immerwährendes Licht leuchte Ihnen, Dich zieret

unser Lobgesang). Das Requiem nimmt seinen Lauf und entfaltet seine einzigartige

Ausstrahlung.

Skizziert seien hier: Die Fülle des konsequent 4stimmig komponierten Vokalsatzes,

mit colla parte geführten Holz und Blechbläserstimmen in ihrer fulminant strömenden Klangentfaltung. Tonmalerische Umsetzung des Messetextes überzeugt so zum Beispiel bei der ‚wunderbar tönenden Posaune‘,  welche die Menschheit zum Jüngsten Gericht auffordert, oder gar ‚welches Zittern wird sein‘ (Quantus tremor est futurus), in unmittelbar vibrierender Chromatik. Und plötzlich! zum „confutatis maledictis“, den ‚abgeurteilten Übeltätern‘  öffnet sich der Höllenschlund mittels geradezu erschütternd grollenden 32stel Figuren bei den Streichern und den tiefen Instrumentalstimmen.

Es folgt der herzergreifend flehendliche ‚Rufe mich zu den Gesegneten‘ (Voca me

cum benedictis), weiter folt das im tutti-unisono gestaltete Aufstöhnen, mit der Bitte

um Errettung: ‚Befreie sie aus dem Rachen des Löwen‘ (Libera eas de ore leonis)

und so fort, all dies fesselt das Publikum ans musikalische Geschehen.

Ein versöhnliches  ‚Sanctus‘, kompositorisch ergänzt von Mozarts Schüler F.X. Süßmayr, wie auch das anschließende ‚Benedictus‘ und ‚Agnus Dei‘  führen in besänftigender Eintracht zum Schlußteil:  ‚Lux aeterna luceat eis‘ (Ewiges Licht

leuchte Ihnen), welcher wiederum aus der Feder des Meisters stammt.

Ab jetzt türmen sich die Fugenthemen, verdichten sich alsbald in Engführungen

und, chromatisch gesteigert, gipfelt die Musik in unfassbar kosmisch, apotheotische Dimensionen, einzigartig bewundernswert im Klangzauber mozartscher Kontrapunktik. (cum sanctis tuis in aeternum, quia pius es). Die Wirkung des Requiems bleibt unvergesslich und entzieht sich doch am Ende jeglicher rationaler Beschreibung.

Mit der legendenumrankten Auftragskomposition begann Wolfgang Amadeus Mozart

im Sommer 1791. Neben Komposition und  Aufführung der Zauberflöte, der Oper La Clemenza di Tito, der Motette Ave verum, dem Konzert  für Klarinette und Orchester, sowie der Aufführung einer Freimaurerkantate erfuhr Mozarts  Schaffensprozeß für das Requiem zwangsweise mehrfach Unterbrechungen. Offensichtlich von Todesahnungen erfasst, identifizierte er sich im Verlauf seiner  immensen Jahresleistung mehr und mehr mit der Textvertonung. Der bereits kränkelnde Mozart soll seiner Frau Constanze mitgeteilt haben, er würde das Requiem für sich selbst komponieren, genährt durch

die eigene überlieferte  Annahme:“….ich glaube, ich bin vergiftet worden“ .

Man bedenke, dass Mozart die bereits freiwerdende Kapellmeisterstelle am Stephansdom in Wien für das Jahr 1792 zugesprochen war.  Mit Aussicht auf

diesen gutdotierten Posten wandte er sich in aller Gründlichkeit seiner ersten Requiemkomposition zu, umso mehr, weil der höhere pathetische Stil  der

Kirchenmusik stets sehr nach seinem Genie war.

In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich verstärkt dem Studium polyphoner Satztechniken anhand einiger Kompositionenvorlagen  von  J.S. Bach und G. F. Händel.  Diese Errungenschaften fanden ihren Niederschlag  in seinen sogenannten Spätwerken. Gleichwohl bediente sich Mozart auch deren Themenerfindungen.

So entlehnte er für die Requiemkomposition Themen aus Händels 

„Funeral Anthem for Queen Caroline“, dem „Dettinger Anthem“ und aus dem Messias: „His stripes we are healed“.  Ebenso entnahm er eine Chorsatz-Anlage aus Michael Haydns Requiemvertonung. Der Umgang mit Plagiaten war zu Lebenszeiten Mozarts

noch kein Streitthema.

Im November 1791 erkrankte er schwer und verstarb am 5. Dezember. Das Werk blieb bekanntlich unvollendet. Nach mißlungenen Versuchen zur Fertigstellung aus dem Kreise seiner Schüler (Eybler, Freystädter, Stadler)  vollendete es schließlich F.X. Süßmayr und fand somit noch seinen gebührenden Platz   –  Ein ‚Glücksfall‘

für die musikalische Nachwelt.

Textverfassung: Christian Gläsker

Zu den Aufführungen

Das Mozartrequiem ist von seiner Botschaft und Stimmung her sinnvoll platziert

innerhalb des Zeitraumes zum Ewigkeitssonntag. Allein das Requiem zählt zu

den erhabensten Werken der Weltliteratur. Entstehung vor dubiosem Hintergrund

und der Einzigartigkeit in Besetzung und Kompositionsweise lässt das Werk

in einem besonderen Glanz erscheinen. In Kombination mit der Sinfonie in

Gmoll bieten wir einen konzertfüllenden Rahmen von 90 Minuten Dauer.

Generell existiert eine rege musikalische Zusammenarbeit mit Absolventen und

Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, zu deren

Aktionskreis Wettbewerbserfolge und Konzerttätigkeiten im In- und Ausland zählen,

und meiner Person als Dirigent und Chorleiter.

Mittlerweile sind wir über weitreichende Kontakte miteinander vernetzt. Auch für

dieses Mozartprojekt engagieren wir Gesangsolisten und Instrumentalisten aus

dem Umfeld der Absolventen und Studierenden und den Ensemblemitgliedern

der Veranstaltungsreihe „Oper auf dem Lande“.

Die hochqualifizierten Kräfte garantieren eine maximale künstlerische Entfaltung

beider Werke in meisterhafter Darbietung, ihrer stilistischen Ausformungen und

Gestaltungskraft im harmonisch-melodischen Gefüge, differenziert dynamischer

Schattierung und Artikulation mozartscher Kontrapunktik.

Bislang waren bei unseren Aufführungen Yulia Kopylova, Gleb Lagutin und in jüngster

Zeit der hochbegabte Violinist Dainis Medjaniks – Akademist der Elbphilharmonie –

mit Kapellmeisteraufgaben betraut. Bei den Projektchören handelte es sich um

Absolventen und Studierende der Gesangsoloklassen und den Studiengängen

der Schul- und Kirchenmusik, sowie um versierte Sängerinnen und Sänger der

hannoverschen Chorszene und weiteren Interessenten an einer Mitwirkung.

Die G-moll Sinfonie in ihrer ausgereiften Fassung von 1791 zu gestalten, die trotz

des ernsten Grundtones im Klangzauber tänzerischer Eleganz und Leichtigkeit

zu erklingen hat; und wie Mozart den Kräftestrom des Reqiemtextes in dramatische,

ja herzzerreißende Thematik und Satzgefüge formt, sein Ringen und Bangen um

den Weg zum Seelenheil, zur Erlangung der ewigen Ruhe im göttlichen Licht mit

musikalischen Mitteln einzigartig genial darstellt – all dies dem Konzertpublikum

miterleben zu lassen, danach steht mir der Sinn und ich betrachte die geplanten

Aufführungen als notwendigen Beitrag innerhalb der Hannoverschen Landeskirche.

Beide Werke verbindet eine eigentümliche ernste Gefühlslage. Mit Aufführung der

Sinfonie vor dem Requiem intensiviert sich die ernste Grundstimmung. zur folgenden

Requiemtextvertonung, beginnend mit der monumentalen Chorfuge:

„Requiem aeternam dona eis, Domine, et lux perpetua luceat eis, Te decet hymnus!“

(Ewige Ruhe gib ihnen, Herr, und immerwährendes Licht leuchte Ihnen,

Dich zieret unser Lobgesang!).

Der Mozartprojektchor wird sich aus Absolventen und Studierenden der

Gesangsoloklassen und den Studiengängen der Schul- und Kirchenmusik

zusammensetzen, mit denen wir projektbezogen bereits zusammengearbeitet

hatten, sowie aus chorerfahrenen Sängerinnen und Sängern nach Prüfung,

die den Anforderungen der Requiemaufführung entsprechen.

Die Orchester- und Solistenproben können in der Michaeliskirchengemeinde

mietfrei stattfinden. Das erspart uns weitere Kosten. Im Gegenzug wird die

Mitwirkung in einem unserer kirchenmusikalischen Veranstaltungen oder einem

Orgel Plus Konzert in der Michaeliskirche erwartet. Die Räumlichkeiten für die

Generalprobe sind in der Neustädter Hof- und Stadtkirche vorreserviert.

In jüngster Vergangenheit stand das Tripelkonzert und die Chorfantasie von

Ludwig van Beethoven unter meiner Leitung auf dem Programm. Das Konzert fand

in der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis statt. Infolge coronabedingter

Abstandsregeln konzertierten anstelle eines großen Chores zehn professionelle

Gesangsolisten. Die Orchesterbesetzung bestand aus 23 Instrumentalisten und

den Solisten zum Tripelkonzert: Violine, Cello und Klavier. Trotz beschwerlicher

Pandemieverordnung erlebte das Publikum ein erstaunlich ausgewogenes Klangverhältnis.

Es bedanke sich mit Bravorufen.

www.dearragon.de/download/TripelkonzertOrchesterbeginn.mp4

www.dearragon.de/download/ChorfantasieOrchesterbeginn.mp4

Vorbereitungsteam

Vorstand des Freundeskreises Musik in Michaelis e.V.

Cäcilia Rümenap, Dorothea Pfuch, Christian Gläsker

www.freundeskreis-musik-michaelis.de

Kooperationspartner

Christa Grünreich

www.Kulturkreis-Kloster-Wennigsen.de

Netzwerkpartner ist ‚Musikland Niedersachsen‘

Konzertveröffentlichungen erfolgen über die homepages

Emailverteiler, social media, Plakatierungen und Flyerverteilung

Auf allen Veröffentlicheungen erscheinen die logos der Fördernden

Einrichtungen sowie im konzertbegleitendem .Programmheft