Donnerstag, 24. Juni 2021, 19 Uhr | DIE GRÜNE LINIE IN DER DEUTSCHEN LITERATUR

DIE GRÜNE LINIE IN DER DEUTSCHEN LITERATUR

Das für uns heute vielleicht wichtigste und auf den Nägeln brennende Vermächtnis der Weimarer Klassik ist eine leider kaum beachtete Einsicht Goethes und Alexander von Humboldts.

Bereits vor mehr als 150 Jahren vor dem Club of Rome waren sie überzeugt von der im Schlussakt der Fausttragödie (von Goethe versiegelten!) erschreckenden Prophetie Mephistos. Warnt er doch uns eindringlich vor weiteren Eingriffen in jene, unsere neuronale Kompetenz weit überschreitenden, hochkomplexen Prozesse der „Wechselwirkungen“ ( A.v.Humboldt als Entdecker 1799 der anthropogenen Klimaveränderung ) in der Natur. Denn Mephisto kennt sie bereits, die uns zunehmend ratloser machenden Rachefeldzüge der Natur: „Die Elemente sind mit uns (mit Mephisto!) verschworen,/Und auf Vernichtung läufts hinaus.“

Gezeigt werden sollen die Gründe für diese Prophetie der Zerstörung der „grünen Linie des deutschen Geistes“, über die Manfred Osten (u.a. „Alles veloziferisch“ oder Goethes  Entdeckung der Langsamkeit, Wallstein Verlag) bereits publiziert hat.

Vortrag: Dr. Manfred Osten, Bonn
Moderation: Martina Trauschke
Termin: Donnerstag, 24. Juni, 19 Uhr
Ort: Neustädter Hof- und Stadtkirche, Leibnizsaal
Eintritt: 7 Euro