Barocke, höfische Vergangenheit

Altarraum der Neustädter Hof- und Stadtkirche

An die barocke, höfische Vergangenheit erinnern noch heute die Epitaphe der Hofprediger und Generalsuperintendenten, die Wappenfenster des Herzogs Johann Friedrich von Braunschweig-Lüneburg und seiner Gemahlin, das Hochzeitsfenster im Leibnizsaal, das Wappen des Kurfürsten Ernst August von Hannover und das der Calenbergischen Landschaft über dem Turm- und dem Südeingang, sowie einige Figuren des von J. B. F. Ziesenis 1758 geschaffenen Kanzelaltars.

Im Laufe der über 300-jährigen Geschichte der Neustädter Hof- und Stadtkirche wurden verschiedene Renovierungs- und Umbauten im Kircheninnenraum vorgenommen.

Im Jahre 1943 wurde bei einem Luftangriff mit Brandbomben auf Hannover große Teile der historischen Substanz unwiederbringlich zerstört. Inventar und viele Altarfiguren konnten vom damaligen Küster gerettet werden.

Der Wiederaufbau der bis auf die Grundmauern zerstörten Kirche konnte erst von 1956 bis 1958 erfolgen.

Der heutige bauliche Zustand der Kirche in seiner modernen, aber an die barocke Gestaltung erinnernden Konzeption entstand in den Jahren 1992 bis 1994.

An der Altarwand sind einige der historischen Altarfiguren neben dem abstrakten Christusbild des zeitgenössischen Künstlers Jacques Gassmann u sehen.