15. März 2020 | Predigt

Predigt von Agnes Beckmann im Rahmen der „Calenberger Religionsgespräche“  in der Neustädter Hof- und Stadtkirche am 15. März 2020

Liebe Gemeinde, 

als ich die Verse aus dem Lukasevangelium, die wir eben gehört haben, zum ersten Mal las, war da sofort ein Widerstand in mir. Ein „aber“. Ich bin Christ und dachte, Gott nimmt uns an, wie wir sind. Heißt uns alle willkommen – ohne dass wir uns das verdienen müssten. Seine Liebe, seine Gnade – das bekommen wir doch geschenkt – oder etwa nicht? Schließlich hat Jesus das nicht nur gepredigt, sondern gelebt. Und nun das. Ein richtiges Brett. Bin ich etwa ein aber-Christ? Einer, der gern die Einladung annimmt, geliebt zu werden – aber nicht um jeden Preis?

Jesus ist skeptisch, unhöflich, er ist abweisend, sogar unverschämt. Wo bleibt seine Dankbarkeit? Schließlich bietet sich die erste Person begeistert freiwillig an, Jesus zu folgen. Ein Fan, kann man sagen. Und auch der Dritte will ihm nachfolgen – allerdings mit der Einschränkung, sich noch kurz von seiner Familie verabschieden zu dürfen. Was ist schlimm daran? Die zweite Person wird aufgefordert, sich Jesus anzuschließen. Und sagt, das sei ja kein Problem – aber der Vater müsse noch begraben werden. Aus Anstand, Liebe und weil ein angemessenes Begräbnis Pflicht war. Und Jesus erwidert: 

Entweder ihr folgt mir jetzt bedingungslos, oder aber ihr lasst es bleiben. Dem Fan sagt er gar: Weißt du um den Preis dieser Freiheit? Was es bedeutet, mir zu folgen? Heimat- und sogar Obdachlosigkeit warten auf dich – und Leid. Mein Leid, das du mit mir teilen wirst. Will er ihm sagen, dass er den Mund zu voll genommen hat? Oder hat er das vielleicht sogar, ist er sich der Konsequenzen dieser Entscheidung nicht bewusst? Und die beiden anderen, die wollen ja – nur halt mit einer Bedingung, einem zeitlichen Schlenker, um wichtige Dinge abzuschließen. 

„Ja, Jesus, total nett, dass du mich dabeihaben willst. Echt, ich weiß das zu schätzen. Und was du tust, find ich auch sehr gut. Aber im Moment ist es gerade schlecht. Ich habe noch eine Sache auf der To-Do-Liste. Komm gerne später wieder, ja?“ sagen sie – quasi. Und ganz im Ernst – so viel Spontaneität ist auch viel verlangt. Um das mal ins 21. Jahrhundert zu spiegeln – ich wäre überfordert davon. Denn ich neige dazu, mir Möglichkeiten bis zuletzt offenlassen und bin ich Teil der Generation „FOMO“ – Fear of Missing Out. Also der Angst, sich festzulegen und deshalb etwas Besseres zu verpassen. Vielleicht sogar eine Religion, die mir mehr zusagt?! Schließlich mache ich Yoga – und lerne ein bisschen was über Hinduismus. 

Also, ich bin Christ, aber festlegen war gestern – oder? Bin ich ein aber-Christ? Denn einfach alles hinter mir lassen will ich auch nicht. Ich mag meine Wohnung und ihre Gemütlichkeit, ich mag überhaupt den Gedanken, vier Wände um mich zu haben. Wie hier in der Kirche zum Beispiel. 

Ich mag meine Freunde und Verwandten. Sie sind ein Teil meines, unseres Lebens. Mit ihnen teilen wir unser Leben und so gehören sie auch zu uns selbst. Und Jesus sagt: „Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes“. Mach hier einen Cut – blicke nicht zurück und folge mir – jetzt. 

Ich frage mich, ob es immer noch so ist. Dass es unter den Christen ein paar wenige gibt, die alle Bindungen um des Reiches Gottes willen abgebrochen haben – die wirklichen Nachfolger. Und dann die anderen, die meisten, die die Nachfolger bewundern und verehren, die sie auch unterstützen, aber in ihren Bindungen bleiben – die Sympathisanten? Die, die sagen: „Find ich gut, aber ich muss dann mal gucken. Ich entscheide das nächstes Mal.“ Also ich – ich bin ein Sympathisant. Auf mich treffen diese harten Worte Jesu nicht zu, oder? Die gelten den Nachfolgern. Die ihr Tun über alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belange stellen. 

Aber ich will ja trotzdem nachfolgen. Und gut darin sein. Also – es richtig tun. So mit Commitment. Mit Verbindlichkeit. Geht das? Oder bin ich ein aber-Christ? Ganz ehrlich: Ich denke oft, ich kann beides haben. Ich habe relative wirtschaftliche Sicherheit UND ich folge Jesus nach. Aber die Frage ist: Bin ich bereit, das aufzugeben, wenn Jesus mich in eine Aufgabe ruft, die es erfordert, dass ich meine Sicherheiten loslasse? 

Da ist das Dach über dem Kopf nur ein Symbol für viele andere Dinge, auf die ich verzichten müsste, und die mir doch so viel Sicherheit geben. Bei Jesus gibt es keine Besitztümer, die man ansammelt. Nichts, was irdisch ist, hat bei ihm Bestand. Kann ich alles zurücklassen, was mir einmal wichtig war? Andererseits, wenn ich nicht mal bereit bin, zur Not unter freiem Himmel zu schlafen, wie kann Jesus dann wissen, ob ich bereit bin, seinem Wort zu folgen. Und das heißt doch: „Tut Buße, kehrt um, ändert eure Sinne und glaubt an das Evangelium!“ Bin ich wirklich bereit, mich zu ändern? Oder suche ich nur ein Abenteuer, etwas Abwechslung? Ein bisschen in eine andere Kultur hinein schnuppern. Wie also ist das mit dem Commitment? Und meiner Liebe zu Jesus? 

Über Liebe reden wir ja total gerne, auch inflationär. Wir sagen „love you“ zu unseren Freunden, Vicky Leandros liebt das Leben und ich liebe Schokolade. Und die Liebe zu dir? Ja, die ist da. Aber… 

Eigentlich denke ich dafür zu wenig an dich. Meine Mutter – die liebe ich. Und ich denke jeden Tag an sie, lese auf WhatsApp von ihr oder höre von ihr. Ach Jesus, hättest du doch WhatsApp. Ich würde dir sicherlich jeden Tag ein paar Sprachnachrichten schicken. Und während ich diese Zeilen schrieb und jetzt laut lese, frage ich mich – warum tu ich das denn eigentlich nicht? Ich bete abends – aber manchmal auch mehr so halbherzig. „Danke, war ein guter Tag, ich bin jetzt total müde. Gute Nacht. Bis morgen.“ Dabei gibt es jeden Tag was zu besprechen. Aber es gibt einfach reale Menschen, bei denen ich meine Gedanken, Sorgen, Ängste, Stories parke. Und die mir dann sofort einen Ratschlag geben. Aktion – Reaktion. Dabei will ich manchmal auch einfach nur erzählen und mich verstanden und angenommen fühlen. Ohne Ratschlag.  

Also, ich denke schon immer wieder an dich. Oder gehe in anderen Städten in Kirchen. Kirchen liebe ich, da kommt bei mir sofort ein Gefühl von Vertrauen auf. Der Geruch, die Stille, die Orgelmusik, Menschen, die kurz innehalten, Touristen, die sich von den Gebäuden begeistern lassen. Aber ich rede nie über meinen Glauben, so wie vier Fünftel der jungen Erwachsenen übrigens. Immerhin bete ich, da gehörte ich zu dem einen von vier Vierteln. Und nur 55 Prozent der Deutschen glauben überhaupt an Gott. 

Irgendwie ist Gott ein wenig egal geworden. Der Glaube überhaupt. Die Diskussion darüber. Ich habe das erste Mal intensiv mit meinen Freunden und Bekannten über Religion gesprochen, als ich ihnen sagte, dass ich vielleicht noch einen Master in Theologie machen und Pastor werden will. Oft kam dann ein: „Ach cool! Das passt zu dir. Aber ich bin ja nicht mehr in der Kirche“, zurück. Die Steuer ist einer der Gründe, der gerne genannt wird. „Die 30 Euro im Monat gebe ich lieber für Bier aus!“, habe ich schon einmal gehört. Und es nicht verstanden. Aber auch nichts gesagt. Die Austrittswahrscheinlichkeit im Alter zwischen 20 und 35 Jahren ist am höchsten. In dieser Altersspanne tritt man sehr oft seinen ersten gut bezahlten Job an und spürt damit zum ersten Mal, dass die Mitgliedschaft in der Kirche Geld kostet. Ich verstehe, wenn man sich von der Kirche entfremdet und die emotionale Bindung zu ihr fehlt. Eine Studie sagt übrigens, dass die Unzufriedenheit mit der Kirchensteuer dann meist nur noch der konkrete Auslöser zum Austritt ist. Allerdings ist mit dem Kirchenaustritt für viele häufig keineswegs ein Glaubensverlust verbunden, heißt es weiter. Der Austritt hat vielleicht weniger mit Gott zu tun als mit der Kirche: 83 Prozent der jungen Deutschen vertrauen ihr wenig oder gar nicht. Ich ja – aber ich rede nicht darüber.  

Wir waren uns mal total nah, Gott. Auf christlichen Jugendfreizeiten, bei denen ich die Bibelkreise so geliebt habe. Bei denen Menschen mit waren, die im christlichen Glauben standen oder ihm zumindest offen gegenübertraten. Das gemeinsame Commitment zu dir hat mir Sicherheit gegeben, Frieden, Zuversicht. Wir haben diskutiert, gefragt, gehadert, nicht verstanden. Und wieder diskutiert, gefragt, gehadert, und etwas mehr verstanden. Wir saßen abends zusammen und haben gesungen. Wir durften uns Lieder aussuchen und konnten nicht genug bekommen davon. Wir wurden sogar ein bisschen böse, wenn unser liebster Song nicht kam. 

Ich war auch als Teenager ein paar Mal in Taizé. Einmal sogar für eine Woche im Schweigen. Da waren wir uns nah. Ich erinnere mich, wie ich nach einer Wanderung in der Kirche saß und einen Pudding gegessen habe. Und mich gefragt hab, ob das jetzt ok ist. Pudding in der Kirche. Und plötzlich schien die Sonne durch das Fenster und ich dachte irgendwie, wie lieb von dir. So als hättest du sagen wollen: Es ist ok, deine menschlichen Bedürfnisse unter meinen Augen zu stillen. Ich bin doch auch Mensch geworden. 

In dem Gedicht aus der Lesung „Wenn ich sage, ich bin ein Christ“ mag ich folgende Textstelle besonders gerne: Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“ Denke ich nicht, alles zu wissen. Ich lege meine Verwirrtheit vor. Demütig frage ich danach unterrichtet zu werden. 

Ich erinnere mich an ein Gespräch in Taizé mit einem Bruder aus Österreich über den Heiligen Geist. Ich hatte so viele Fragen, so vieles war mir unklar. War und ist, darf ich ergänzen. Aber ich hatte die Fragen. Ich wollte Antworten, ich wollte Wissen gewinnen von jemanden, der sich schon intensiv mit dem Glauben befasst hat. Und ich weiß zwar nicht mehr, was der Bruder mir gesagt hat. Aber ich erinnere mich, dass es eines der schönsten Gespräche war, das ich je hatte. Du hast mir zur richtigen Zeit den richtigen Menschen geschickt. Tust du immer noch. Aber jetzt wir haben andere Gesprächsthemen. Wo bist du in den Gesprächen? Ich bin ein aber-Christ. Ich glaube an dich, aber ich spreche nicht darüber – auch nicht mit mir. Oder sehr selten. 

Und dabei hast du so eine grandiose Botschaft zu verkünden. Du sagst, du liebst uns und forderst uns auf, ein Leben in Liebe zu führen, den Nächsten zu lieben wie sich selbst, sogar seine Feinde zu lieben. Ich weiß, dass du weißt, wie schwer das ist, wie fehlbar wir sind. Und trotzdem vergibst du uns. In dem Gedicht lautet eine Textstelle so: 

Wenn ich sage, „Ich bin ein Christ“ kann ich nicht behaupten vollkommen zu sein, Meine Mängel sind weithin sichtbar. Aber Gott meint, dass ich es wert bin. 

Was sind das für wunderbare Zeilen! Christ sein heißt, zu erkennen, dass ich schwach bin, fehlbar. Zu wissen, dass ich auch mal in der Woche Bier trinke, flunkere und immer noch zu viel Plastik kaufe: Und du sagst: Du sollst nicht trinken, flunkern und so viel Plastik kaufen. Aber ich verstehe, warum du es tust. Weil du ein Mensch bist. Und ich bin trotzdem da. Das befreit mich. Zu wissen, dass Du da bist, auch wenn ich Mist baue. Du gibst mir Regeln, nach denen ich leben kann, aber ich muss Deinen Zorn nicht fürchten, falls ich sie breche. Ich kann bereuen und weiß, Du vergibst mir. Wenn ich mich dir hingebe. 

Während des Studiums wurde das mit uns beiden weniger. Ich zog von zu Hause weg und mein Glaube an Dich zog mit, wie ein Windhauch, der leicht um meinen Kopf wehte. Aber irgendwie nicht mehr wurde. Der seinen Weg nicht mehr so bewusst in meine Gedanken fand. Und irgendwann verschwand er fast gänzlich. Denn es lief ja bei mir. Studium, Job, Beziehung, alles da. Klar gab es auch Nervereien. Aber in den monologischen Dialog trat ich mit dir immer seltener. Ich vergaß Dich, wie man alte Freunde vergisst, nicht weil man sie nicht mehr liebhat, sondern weil man nicht mehr so oft an sie denkt. Wenn ich ein schlechtes Gewissen bekam oder die Nähe vermisste, ging ich in die Osternacht oder zu einem Orgelkonzert. Den Draht ganz verlieren wollte ich ja auch nicht. Nur für eine intensive Auseinandersetzung waren wir uns irgendwie zu fremd geworden. 

Und auf Partys tauchtest du immer wieder auf, bei Taufen und Hochzeiten. Da bist du halt am Start, sonst eher nicht. Du bist da, weil es sich so gehört, weil wir es gewohnt sind, weil sonst vielleicht jemand fragen würde: „Sag mal, wo ist eigentlich …, na du weißt schon?“ Du bist wie ein Verwandter, den man einlädt, weil man ihn schon immer eingeladen hat. Aber wenn es uns schlecht geht, rufen wir lieber unsere beste Freundin an als Dich.

Ich weiß noch nicht mal, ob es mich beruhigt, dass das ein Generationenproblem ist. Nein viel mehr ein gesellschaftliches. Dass Glaube einfach irgendwie egal geworden ist. Dass in der Predigt WhatsApp und Netflix vorkommen müssen oder man hippe Events in der Kirche veranstalten muss, um die Bänke zu füllen. Denn wie viele von uns sitzen am Sonntag um 10, 11 oder 18 Uhr in der Kirche?  

Ich glaube, dass wir Angst haben vor dem Commitment. Vor dieser bedingungslosen Liebe. Vor einem sich Festlegen. Fomo halt – Fear of missing out. Festlegen versus etwas verpassen. Nicht nur „interessiert“ oder „vielleicht“ zu klicken, sondern hinzugehen. Und mir einzugestehen: Aus der Nummer komm ich nicht mehr raus. 

Gott ghostet man nicht und caspert man auch nicht. Da gibt es kein Rausschleichen, kein „war nett, aber gefunkt hats nicht“. Das mit der Liebe zu Dir ist ewig. Und echt. Nicht locker, nicht entspannt, nicht lässig, die Liebe zu dir ist auch nicht sexy oder heiß. Dafür ist sie zu intim. Es ist keine Liebe für eine Nacht. Denn da ist so viel mehr bei, man muss sich öffnen, verletzbar sein und hoffen. So ist das mit Dir. Und weil uns das Angst macht, daten wir lieber bei Tinder und Fischkopp, sind König auf unserer Yogamatte oder chillen mit Freunden beim Latte Macchiato. Weil wir uns da nichts vorwerfen müssen, wenn wir doch absagen, denn alle hatten eh auch noch was anderes vor. „Ach kein Thema, passt mir sogar ganz gut, nächste Woche gleiche Zeit. Ciao.“ Easy – nicht ewig.

Das ist ja auch ok. Wir kosten unsere Freiheit aus. Alles kann, nichts muss. Aber Freiheit mit ohne alles wird irgendwann hohl, alles ist locker, wer nicht hofft, kann nicht enttäuscht werden. 

Aber trotz oder genau wegen dieser Freiheit sind unsere Ängste nicht weg. Alles ist flexibel, alles kann sich jederzeit ändern. Zeitverträge, Pandemien, Beziehung oder Single – wie wird mein Leben aussehen? Und was ist danach? 

Ich glaube, ich bin nicht alleine mit meinem aber-Christentum. Mit der Frage, ob meine Ängste und Zweifel nicht zu banal sind, um sie mit dir zu teilen. Mit der Angst, ich könnte keine Antwort bekommen. Und wenn ich dann so weit bin, zu sagen: Ok, ich bin Christ. Ohne aber. Wie weit geht mein Commitment wirklich? Bin ich bereit, für Jesus anzuecken? Bei meinen Nachbarn, Kollegen, in meiner Familie aufzufallen, weil ich Jesus und seinen Willen höher achte als das, was bei ihnen normal ist? Oder um es mit dem Anthropologen Robert J. Priest zu sagen: „Für Akademiker ist es ganz einfach, sich zu diskreditieren. Sie müssen nur sagen, dass sie religiös sind.“ Das sind Dinge, Fragen, die ich nicht mal im Vorbeigehen mit einem Nicken beantworten kann. Will ich das? Und das kann ein Kampf sein, der auch mit Schmerzen verbunden ist. Das muss ich bewusst, willentlich entscheiden. Und ich muss das Nachfolgen ernst nehmen. Ja. „Jesus liebt mich und heißt mich willkommen.“ Aber das ist zu wenig. Wir dürfen nicht verschweigen, was Nachfolge kostet. 

Also: Wenn ihr Menschen von der Liebe Gottes erzählt, vergesst nicht zu erwähnen, dass Christsein kein „vielleicht“, kein „aber“ ist – sondern dass Nachfolge ein Commitment, ein Wagnis ist. Nachfolge bedeutet, einen Lebensweg zu gehen, auf dem Jesus ohne Bedenken mitgehen könnte. Lasst uns darüber reden, übers Glauben, Hoffen, Zweifeln. Übers Leben, Sterben, Lieben. 

Lasst uns in einer Zeit, in der das Coronavirus zur Lebensrealität geworden ist, mitmenschlich sein, uns gegenseitig unterstützen und helfen. Lasst uns versuchen, zu sagen: „Ja. Ich bin Christ.“ Ohne Wenn und Aber. Und lasst uns vertrauen in einen Gott, zu dem wir sagen können: „Dein Wille geschehe, nicht meiner. Denn du weißt, was gut für mich ist.“ 

Amen

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