29. November 2015 | Predigt

Pn Trauschke vor der Neustädter Hof- und Stadtkirche

Zu warten kennt jeder. Man wartet auf den Bus, die Bahn; man wartet auf Gäste, die sich verspäten; man wartet auf das Gelingen eines gesetzten Zieles. Warten kann ungeduldig, ja ungnädig machen. Warten kann süß und träumerisch sein. Man kann verzweifeln, weil das zu Erwartende nicht in der vorgestellten Frist kommt. Im Warten wird man quasi gezogen. Ich habe mir für die Zukunft ein Ziel gesetzt und dieses in die Zukunft vorgeworfene Ziel hält mich wie an einem Gummiband in Spannung. Das Kind, das geboren werden soll; das Haus, das neu bezogen werden soll; die Prüfung, die bestanden werden soll.