28. Februar 2010 | Predigt

Gottesdienst -Neustädter Hof- und Stadtkirche

   …und denn, denn stehste vor Gott dem Vater,

Lesen Sie hier die Predigt von Hans Joachim Schliep aus der Ev.-luth. Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis Hannover

Reminiscere 

– 28.02.2010 / 11.00 Uhr –

Römer 5,1-5

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen.

   1Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; 2durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird. 3Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, 4Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, 5Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

   …und denn, denn stehste vor Gott dem Vater, stehste, der allens jeweckt hat, vor dem stehste denn, und der fragt dir ins Jesichte: Willem Voigt, wat haste jemacht mit dein Leben? Und da muß ick sagen – Fußmatte. Fußmatte muß ick sagen. Die hab ick jeflochten im Jefängnis, und denn sind se alle druff rumjetrampelt, muß ick sagen. Und Gott sagt zu dir: Jeh wech! sagt er! Ausweisung! sagt er! Dafür hab ick dir det Leben nich jeschenkt, sagt er! Det biste mir schuldig. Wo is et? Wat haste mit jemacht?

   Liebe Gemeinde!

   Aus dem Schuster Willem Voigt, einem kleinen Mann ohne Ausweis, ohne Arbeit, ohne festes Zuhause, wird der «Hauptmann von Köpenick». Soldaten und Zivilisten folgen seinen Befehlen. Er trägt ja eine Uniform. Unnachahmlich, wie Heinz Rühmann Schuster Voigt gespielt hat. Erinnern Sie sich – an den Film, an das Schauspiel von Carl Zuckmayer? Ich habe eben zitiert aus dem Gespräch über den Lebenssinn mit Willem Voigts Schwager, einem kleinen, subalternen Beamten, bei dem er Unterschlupf gefunden hat.

      1Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; 2durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird. (Römer 5,1f)

   Diese Worte aus Römer 5, der Epistel und dem Predigttext für den heutigen Sonntag, und vorher die Lebensbilanz des Schusters Willem Voigt – dazwischen liegen Welten: hier gerecht geworden – dort Gefängnis, hier Frieden mit Gott und Zugang im Glauben – dort Ausweisung, hier Gnade und da Fußmatte

   Kaum auszuhalten – diese Spannung! Wie sollen wir umgehen mit solchen Widersprüchen? Es wäre schlimm, hundsgemein wäre es, von Willem Voigt zu verlangen: Begnüge dich mit Fußmatte!

   Hier unterbreche ich zunächst den Gedanken. Für heute hatte ich mir – unmittelbar nachdem ich Pastorin Trauschke die Vertretungszusage gegeben hatte – vorgenommen, den Predigttext Römer 5, 1 bis 5, ganz im Zusammenhang mit Willem Voigts Worten auszulegen. Im Grundsatz bleibe ich dabei. Aber die aktuellen Ereignisse erfordern andere Akzente.

   Margot Käßmann, die bis zum vergangenen Mittwoch unsere Landesbischöfin war – kaum zu fassen, dass sie es jetzt nicht mehr ist! -, hat sich dafür immer eingesetzt, dass kein Mensch, keine Frau und kein Mann, zur Fußmatte wird, weder die Neugeborenen, die in der Babyklappe abgegeben werden, noch die alleinerziehenden Frauen und Männer, weder die Hartz IV-Empfänger noch die Kinder in Armut und mit schlechten Bildungschancen hier bei uns und in den anderen Erdregionen noch die zigtausend Migrantinnen und Migranten ohne Pass in diesem Land!

   In dieser Spur zu bleiben, dazu bleibt unsere Landeskirche, dazu bleiben wir alle verpflichtet. Aber nicht, weil wir auf unser soziales Gewissen, auf unsere politischen Einsichten, auf unsere Gerechtigkeit, auf unsere Glaubensstärke  und unsere Glaubwürdigkeit setzen könnten, sondern weil diese Worte des Paulus gelten – auch für uns, für Sie und für mich und namentlich auch für unsere bisherige Landesbischöfin: Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus.

    Was Paulus hier ausdrückt, ist eine andere Erfahrung als die, die Willem Voigt gemacht hat. Dessen Schusterleben ist so schiefgelaufen, weil in seinem Lebensumfeld das Einhalten der Regeln äußerer Wohlanständigkeit und Bürgerlichkeit als Zugehörigkeitsvoraussetzung und als Zugangsschranke aufgerichtet worden war. Sein Lebensumfeld, das war die Gesellschaft des vergehenden Kaiserreichs mit einer Kirche, in der weite Kreise – keineswegs alle, aber doch weite Kreise – Staatstreue schon für Menschentreue hielten, Keine feste Arbeit, kein fester Wohnsitz, kein Pass – und umgekehrt! Wer dieses Eintrittsbillett nicht vorweisen konnte, war von der Veranstaltung, die sich Gesellschaft, die sich Leben nennt, ausgeschlossen.

   Doch sollte die Kirche sich soviel um die Menschen am Rand kümmern und so sozial und politisch sein? Statt um das Wohl muss es der Kirche in erster Linie doch um das seelische, geistliche Heil der Menschen gehen! In der Tat, darin liegt der unverwechselbare, unaufgebbare Auftrag der Kirche. Wer sollte sich denn sonst um das Heil kümmern?! Doch wie lässt sich eins vom anderen trennen? Ist denn das Wohl meines Nächsten überhaupt eine materielle oder zuallererst doch eine spirituelle Frage? Bestimmen nicht meine innere Haltung und mein geistlicher Halt mein Verhalten gerade im Zusammenleben mit anderen: was ich denke und sage, wie ich handle, wieviel und wie ich gebe?! Wer Wohl und Heil voneinander trennt, vergisst „Mose und die Propheten“ und allemal Jesus, den Christus.

   „Wirklich deutlich“, sagt Vaclav Havel, „kann die Schrecken der Welt nur derjenige sehen, der Hoffnung und Glauben nicht verloren hat.“ In diesem Sinn verstehe ich heute Paulus, wenn er uns jetzt sagt, dass wir gerecht geworden sind durch den Glauben und Frieden (haben) mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus. Dabei denken wir Protestanten sogleich an Martin Luthers reformatorische Erkenntnis von der «Rechtfertigung allein aus Gnaden, allein aus Glauben, allein um Christi willen»: Kern und Stern unseres Glaubens, alleiniger Grund und Maßstab unseres Christ- und Kircheseins. 

   Das ist ein Perspektivwechsel, den es immer wieder zu vollziehen gilt. Dabei sind aber nicht wir die Handelnden, sondern die Empfangenden. Glauben, Frieden mit Gott, Gnade, Hoffnung, zukünftige Herrlichkeit – sie sind und werden uns zugesprochen, wir sind und werden in sie hineingenommen. Wir sind einzig diejenigen, die unser Heil annehmen, wie es in dem Weihnachtslied „Kommt und lasst uns Christus ehren…“ heißt (EG 39,2c). Das aber ist nach meiner Erfahrung noch zu aktiv ausgedrückt. Denn eigentlich ist, in Worten Paul Tillichs, Glaube das Ergriffen-Sein von dem, was mich unbedingt angeht.

    Aber gerade in diesem ganz und gar Rezeptiven, in dem gleichsam Gott mich empfänglich macht, erschließt sich diese besondere Gottes- und Sinnerfahrung, die alles ins Licht des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe taucht. In diesem Licht kann – wie es in den Klage- und Trauerpsalmen geschieht-  zu Ende gesprochen werden, was nicht das letzte Wort behalten darf! In diesem Licht kann alles ausgesprochen werden, auch Fehlverhalten und Schuld, jenseits von Selbstanklagen und Schuldzuweisungen.

   Ach, wie hat es da der Schuster Willem Voigt schwer gehabt?! Wie tief hat man seine Seele verwundet, seine Würde verletzt, indem man ihn nur mit einem fordernden und richtenden Gott – als Erbsenzähler guter Taten in einem wohlanständigen Leben – bekannt gemacht hat:?! Gewiss brauchen wir, um nur einmal dabei zu bleiben, Anstand, und auch ein bürgerliches Leben, wie wir alle es führen, ist etwas Gutes und keineswegs zu verachten. Das aber ist die Grenzlinie, hinter der alles Richtige verkehrt und auch die fremde, richtende Seite Gottes missverstanden wird: 

   Wo der Wert eines Menschen nach seinem Werk beurteilt wird. Wo die Würde eines Menschen in seinen Eigenschaften liegen soll. Wo wir nur in uns selbst die einzige Sinngebungsinstanz erblicken wollen. Wo alles nach der Devise läuft: Wenn jeder für sich selber sorgt, ist für alle gesorgt. Wenn jeder sich selbst bestimmt, haben wir die Selbstbestimmung aller, die wirklich freie Gesellschaft. Dann darf jeder sich nur um sich selbst kümmern. Dann darf keiner mehr dem anderen zur Last fallen. Dann aber stecken wir mittendrin in der liberalistischen Falle und produzieren ein Fußmatte-Dasein nach dem anderen. 

  Dagegen bäumt sich der Apostel Paulus gleichsam auf, wenn er geradezu irritierend einseitig darauf pocht: Wir  leben doch schon in dem Raum, in der Spur von Glauben, Frieden mit Gott, Gnade, Hoffnung, zukünftiger Herrlichkeit. Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den heiligen Geist, der uns gegeben ist. Dann stehen wir mit leeren Händen da, immer noch, immer mehr, immer wieder, aber wir sind, wie es auch um uns stehen mag, allemal etwas anderes als Fußmatte

   Das hätte ich Willem Voigt gerne gesagt und gezeigt, dass die Liebe Gottes ausgegossen ist in unsere Herzen, auch in sein Herz. Aber wie oft, das frage ich mich vier Wochen vor dem Ende meines Berufslebens, habe ich es als Pastor den mir anvertrauten Menschen verschwiegen oder zu unbeholfen gesagt, zu undeutlich gezeigt?! Sagt Willem Voigt es vielleicht mir, hier und jetzt, wenn auch ganz anders als Paulus? 

   Ich erinnere mich, wie Heinz Rühmann Fußmatte sagt: Seine Lebensbilanz, seine Lebensklage, sind erschütternd und anrührend! Doch er spricht zu Ende, was eben nicht das letzte Wort behalten darf. So widersetzt er sich dem Untertanengeist seines Schwagers, entlarvt jede Scheinheiligkeit und jedes Schielen auf Höhergestellte. Wie er es sagt, daraus erspüre ich eine Lebensgewitztheit, der nur so etwas wie eine Lebensgewissheit zugrunde liegen kann. Ganz tief, vernehmbar nur, wenn ich genau hinhöre: diese fast Schweijk’sche Verschmitztheit, mit der er die Verschmutzung seiner Würde ausspricht und darin seine Würde ausdrückt: als widerständige Würde der, wenn hier auch verborgenen, Gotteskindschaft!

   Ich komme noch einmal auf den Rücktritt unserer – ja, nun bisherigen – Landesbischöfin zurück. In meinem ungeschmälerten Respekt vor ihrer persönlichen Entscheidung einerseits bewegt mich andererseits eine Frage, die einen Kommentar in der ZEIT-Online-Ausgabe vom 25. Februar aufnimmt: 

   Wäre unsere Gesellschaft nicht reifer, wenn sie keine makellosen Helden bzw. Heldinnen an ihrer Spitze bräuchte? Der ZEIT-Online-Kommentar fährt – an einer Stelle etwas zu salopp – fort: Wenn es genügte, dass das Führungspersonal einfach nur den Job gut macht. Der Ruf nach lupenreinen Vorbildern ist allzu sehr Ausdruck einer infantilen Sehnsucht. Kinder brauchen das Vorbild, Erwachsene können es nicht perfekt sein.

   Ich habe keine Antwort. Und ich bin Frau Käßmann dankbar, dass sie so vielen – auch kirchenfernen – Menschen Vertrauen in die Kirche vermittelt hat. Im Hintergrund geht es freilich auch um die Frage, worauf die Glaubwürdigkeit einer Christin, eines Christen, zumal in einem kirchlichen Amt, beruht. Nach biblischem Verständnis, wie Paulus es den Korinthern, die nach überzeugenden Vorbildern hungerten und sein Apostolat unattraktiv fanden, deutlich zu verstehen gegeben hat, ist es allein das Wort Gottes selbst, das uns beglaubigt und glaubwürdig macht, und das Amt soll die Person tragen. Heute ist es umgekehrt: Wie nie zuvor muss die Person das Amt tragen. In dem ZEIT-Online-Kom-mentar heißt es: Vorausgesetzt eine Botschaft ist wahr, so bleibt sie es auch dann, wenn sich ihr Überbringer nicht an sie hält. Darum muss die Kirche im Kern eine Verkündigungs- und keine Moralanstalt sein. Käßmann hat sich nie als Moralapostel aufgespielt, allein schon deshalb sollte sie auch nicht moralisierend beurteilt werden. 

   Wie kommen wir zu solchen Verhältnissen? Wie können wir vermeiden – bei uns selbst, dass eine Bischöfin oder ein Bischof ein Medienstar sein muss: Erbarmen ausgeschlossen?! Frauen in Leitungsämtern sind da sicher einer noch größeren Aufmerksamkeit ausgesetzt als Männer. Und wie halten wir als Kirche es aus, wenn man uns immer weniger Gehör schenkt und wir immer weniger werden? Mehr noch: Wie bleiben wir verliebt ins Gelingen, ohne zu vergessen, dass wir Kirche unter dem Kreuz sind? 

   Unter dem Kreuz erfahren wir Vergebung – und das ist mehr als Aufmerksamkeit und Gehör zu finden, so sehr es unser Auftrag ist, das Evangelium öffentlich und deutlich zu verkündigen. Unter dem Kreuz – das ist Scheitern, ohne auf immer gescheitert zu sein. Unter dem Kreuz – das ist aufrecht gehen auf Knien.  

   Gnade bedeutet, Ich sagen zu können, ohne alles von sich erwarten zu müssen – und so das Ich im Du leben zu können; Vertrauen vor Leistung; Einweisung statt Ausweisung. Die Fußmatte im eigenen Leben klar erkennen und benennen zu können – und sich dennoch dem Himmel nahe zu wissen: Frieden mit Gott. In den müssen wir uns nicht erst hineinarbeiten, aus dem leben wir – und das bezeugen wir.

   Liegt darin die Bewährung, von der Paulus in den Versen 3 bis 5 spricht? …wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden. Jetzt muss ich sorgsam unterscheiden: Persönlich wie im Blick auf unsere Kirche erlebe ich diese Tage durchaus als bedrückend und bedrängend. Bei den Bedrängnissen, von denen Paulus spricht, ging es allerdings um Leben und Tod. Solche Bedrängnisse waren die Normalität des Kircheseins – und sind es anderswo heute noch. Das ist bei uns keineswegs der Fall. 

   Sind wir uns dessen bewusst, dass wir uns als Kirchen in Westeuropa und Nordamerika eigentlich in einer Ausnahmesituation befinden? Sind wir uns dessen bewusst, dass nirgendwo im Neuen Testament der Kirche Jesu Christi verheißen worden ist, es werde ihr gut gehen, man werde ihr Beachtung schenken? Verheißen ist uns einzig, dass wir unter dem Kreuz Kirche sein können!  

   Bitte gestatten Sie mir, auch wenn ich längst hätte „Amen“ sagen sollen, einen kleinen Umweg. Freitag hörte ich die anerkannte Leiterin einer Demenzklinik mit folgender Geschichte: 

   Zwei Männer haben ein und dasselbe Beinleiden. Sie liegen bei der Physiotherapie in der Kabine nebeneinander, nur durch einen Vorhang getrennt. Der eine Mann schreit bei der Massage markerschütternd. Der andere Mann bleibt ganz still. Fragt der erste den zweiten: Hat es Dir denn nicht weh getan? – Doch, aber ich habe statt meines kranken mein gesundes Bein behandeln lassen!

   Absurd, nicht wahr!? Die Medizinerin wollte im Blick auf Demenz sagen: Es führt zu nichts anderem als Unzufriedenheit und Unfrieden, wenn wir das, was nicht zu verbessern, was verloren gegangen ist, durch unentwegtes Training noch optimieren wollen. Konzentrieren wir uns also auf das, was da ist, was einen Menschen noch stärken, kräftigen, freuen kann, was Zukunft gibt. Das ist dann weder eine fiese Pädagogik, die mit Sanktionen arbeitet, noch eine miese Therapie, die nur an Effektivität ausgerichtet ist und nur erhöhten Leistungsdruck bedeutet.

   Das wäre, diesen gewagten Vergleich ziehe ich jetzt einmal, eine aktive Geduld, eine Geduld als langer Atem der Leidenschaft und darin als Bewährung: Hoffnung wäre das, die nicht zuschanden werden lässt. Nach Paulus dürfen Bedrängnisse weder vergessen werden noch behalten sie uns im Griff. Sie sind die Samenkörner der Wandels – im Sinne dieser tiefen Erfahrung und Einsicht des Glaubens: Im Ende – der Anfang! 

   Bedrängnis, Geduld, Bewährung und Hoffnung – vielleicht mögen Sie mit Hilfe der Geschichte „Ich habe mein heiles Bein massieren lassen.“ weiter nachdenken, im Blick auf Ihr persönliches Leben, im Blick auf unsere Kirche.

   Nun mein Schlusssatz: Frauen und Männer, gewachsen, ja, erwachsen geworden im Glauben, können nahezu alles tun, zumal gegen Fußmatte. Weil sie wissen, ihr Tun ist nicht alles. Und der Weg zum Leben, auch wenn er unter das Kreuz hindurch führt, muss – wie alles Gute – nicht erst erfunden werden, er wird gefunden in den Spuren, in der Nachfolge Jesu Christi. Er ist die zukunft unserer Kirche und unseres Lebens, jetzt und allezeit.  +Amen+ 

Und der Friede Gottes, der uns tiefer sehen lässt als unser menschlicher Verstand, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Hans Joachim Schliep / 28.02.2010

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